Carsten Rexing
Ich arbeite seit über 15 Jahren im B2B-Marketing und probiere hier aus, was KI-Agenten davon wirklich übernehmen können.
Warum KI und Marketing
Agentic AI ist mir zum ersten Mal als Störgefühl begegnet, nicht als Chance. In Gesprächen über KI im Marketing ging es fast immer um Werkzeuge und fast nie um die Frage, was mit einem Prozess passiert, wenn ein System Teile davon selbst entscheidet. Diese Frage lässt sich nicht durch Lesen beantworten. Also baue ich die Abläufe selbst auf, lasse sie laufen und schreibe auf, was dabei herauskommt.
Woher ich komme
Seit über 15 Jahren Marketing in der IT- und Technologiebranche, heute bei der Windhoff Group in der Führung von Marketing-Teams. Was sich durchzieht: komplexe Produkte verständlich machen und Marketing so aufsetzen, dass es mit dem Vertrieb zusammenspielt statt neben ihm zu laufen.
Studiert habe ich in den Niederlanden und in Deutschland: Bachelor of Commerce an der Saxion University of Applied Sciences in Enschede, danach ein Master in Marketing Management an der IU Internationalen Hochschule. Nebenbei unterrichte ich das Fach dort heute selbst, was mich zwingt, Konzepte so zu erklären, dass sie der ersten Rückfrage standhalten. Diese Prüfung nehme ich auch für Agentic AI ernst.
Warum das hier privat läuft
Im Unternehmensalltag lassen sich solche Experimente nur eingeschränkt fahren, und das aus guten Gründen: Datenschutz, Compliance und Freigaben stehen zu Recht vor jedem Versuch. Diese Seite ist deshalb bewusst privat, ohne Unternehmensdaten und ohne Auftraggeber. Hier wird nichts verkauft, der fachliche Austausch ist ausdrücklich erwünscht.
Was hier tatsächlich entstanden ist
Account-Based Marketing mit Perplexity: sechs Rechercheschritte, zwölf Accounts, mit den Stellen, an denen die Recherche nicht trägt.
Erklärfilm mit KI, vier Tools und kein Videoschnitt: der Workflow, der funktioniert hat, und der erste Anlauf, der gescheitert ist.
Präsentation mit KI, drei Wege im Vergleich: PowerPoint, Claude und Gamma nebeneinander, mit der Kombination, die am Ende übrig bleibt.
Claude Skill mit Gemini Notebook: fünf Schritte vom verdichteten Wissen zum funktionierenden Skill.
Blogartikel-Workflow mit Claude Cowork: der Versuch, bei dem die Planung besser war als das Ergebnis.